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Romanin, l’autre Jean Moulin
Romanin, l’autre Jean Moulin
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Hinter Jean Moulin, einem hohen Beamten der Präfekturverwaltung, Chef der Schattenarmee und Märtyrer des Widerstands, versteckt sich unter dem Pseudonym Romanin ein Künstler und Kunstliebhaber.

Als talentierter Zeichner, der seine Begabung früh erkennt, macht es Jean Moulin schon bald Spaß, seine Zeitgenossen zu karikieren und die Welt seiner Zeit mit einem bissigen oder amüsierten Auge zu betrachten.
In den Zeichnungen, die er zwischen den beiden Weltkriegen in der satirischen Presse veröffentlicht, zeichnet Jean Moulin, alias Romanin mit kritischem Auge ein Bild der politischen Landschaft und der Bildung der Diktaturen in Europa. Die Linien werden weicher, wenn er die Frauen der Belle Epoque, die Welt des Cabarets oder auch die der mondänen Salons der 1930er Jahre zeichnet.

Aber Jean Moulin ist auch ein begeisterter Kunstliebhaber und Sammler. In seiner Gemäldesammlung begegnet man den großen Namen der modernen Kunst: Dufy, Chirico, Friesz, Survage, Soutine…. Eine Leidenschaft, die Jean Moulin für sein Engagement im Widerstand nutzt, indem er 1943 in Nizza eine Galerie eröffnet, um seine Untergrundsaktivitäten zu decken.

Die Ausstellung „Romanin, der andere Jean Moulin“ in der Charles-de-Gaulle-Gedenkstätte umfasst über 60 Werke von Jean Moulin aus den Sammlungen des Museums der Schönen Künste von Béziers.







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